02 / 2021

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Ich und Du

Ich nehme mich wahr, in dem, was ich brauche und was ich bin.
Ich kenne meine Grenzen und meine Stärken.
Ich weiß um mich.
Ich weiß, wie ich wirke.
Ich weiß um die Kraft meiner Handlungen und Worte.
Worte sind Wellen, die von mir ausgehen, die ich aussende, die auftreffen,
die verändern und etwas auslösen.
Ich werde bewusster im Umgang mit meinen Worten, meinen Handlungen.
Ich weiß, dass es nicht viel braucht, um anzuregen/ aufzuregen.
Ich bin vorsichtig im Umgang mit meinen Möglichkeiten.
Ich weiß um meine Kraft, die in verschiedene Richtungen wirken kann:

Aufbauen oder Zerstören

Ein Wort, das wie ein Dominostein alles ins Rollen bringt,
Mit Bedacht und Verantwortung gewählt.
Aber ich stehe auch im Austausch.
Worte, die von mir ausgehen, die auf den anderen wirken,
wieder bei ihm neue Worte formen, die ihren Weg zu mir finden.
Ein stetiger Austausch auf vielen Ebenen,
der mein ganzes Wesen erreicht und anstößt.
Für diesen Austausch brauche ich meine Mitte, meinen Ausgangspunkt,
damit ich einen stabilen Referenzpunkt habe,
von dem aus ich senden und empfangen kann.
Und ich brauche ein Gegenüber mit stabiler Mitte,
damit Austausch untereinander möglich ist.
Ich möchte den anderen nicht überlagern oder von anderen überlagert werden.
Ich möchte gleichberechtigt, achtsam mich austauschen
und jedem den Raum lassen, den er und ich brauchen.










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